f(t) festival

ÜBER DAS FESTIVAL

 
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Das zweitägige f(t) festival rückt alternative musikalische Zeitgestaltungen in den Fokus. f(t) steht dabei für Zeitfunktion. Von live gespieltem Techno zu irregulären Taktarten, von Miniaturen zu nachtfüllenden Werken, von elektronischer Improvisation bis zu handgemachter Maschinenzeit: über Stile und Sparten hinweg werden prägnante Zeitkonzepte miteinander in enge Beziehung gesetzt und Erweiterungen erkundet. Elektronisch gerastertem Klang stehen intuitive Zeitmodelle gegenüber. Historische Kontexte sind mit wiederentdeckten obsoleten Medien, Alter Musik und Schlüsselwerken der frühen Moderne vertreten. Im Mittelpunkt steht die metrische Formensprache repetitiver elektronischer Musik, von der aus Abwandlungen, Übertragungen und Gegenentwürfe erkundet werden. Dem unmittelbaren Erleben dieser musikalischen Zeitkonzepte, deren Unterschiede im auditiven Vergleich besonders deutlich hervortreten, gilt der Fokus des Programms. 

f(t) präsentiert ein dichtes Konzertprogramm in Halle und Saal des Radialsystem Vs. In den intimeren Studios im Obergeschoss werden besondere Formate und Installationen gezeigt und im Foyer spielt ein mechanisches Klavier. Somit erstreckt sich f(t) auf fünf Räume, in denen Konzerte, DJ Sets, Performances und audiovisuelle Installationen erlebt werden können.

Das Programm präsentiert Künstler unterschiedlichster künstlerischer Hintergründe aus elf Staaten. Vertreten sind elektronische Musiker, Bands, Interpreten Alter und Neuer Musik, Improvisatoren, DJs und Medienkünstler. Mehrere Ur- und Erstaufführungen und Sonderformate bestimmen das Festival, etwa mit Werken und speziellen Programmen von Cory Arcangel, Elektro Guzzi & Margret Köll sowie Aura Satz. Zu hören sein werden Auftragswerke von Stefan Goldmann und KiNK. Weitere Höhepunkte sind Konzerte von Shackleton, Mitgliedern des Ensemble Modern, Rrose und SØS Gunver Ryberg. Das Sonar Quartett spielt das fünfstündige Streichquartett Nr. 2 von Morton Feldman und im Foyer wird eine mechanische Version von Erik Saties nachtfüllendem Mammutwerk „Vexations“ zu hören sein.

Ein Festival der Radialsystem V GmbH. 
Künstlerischer Leiter: Stefan Goldmann

Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa Berlin. Das Zeigen der Installationen von Niklas Goldbach wurde ermöglicht durch die großzügige Unterstützung des Villa Aurora & Thomas Mann House e.V.

 

f(t) stands for 'function of time' (Zeitfunktion). The two day festival will highlight alternative concepts of time in music: Irregular metres, miniatures, works of gargantuan duration, idiosyncratic patterns, new practices for historic instruments and obsolete media, humanised machine time, mechanised improvisation, space-time relations in close proximity and at vast distance... and much more.

The festival will feature a densely programmed concert schedule in Radialsystem V’s main halls, as well as special formats and installations in its more intimate upstairs studios. A mechanical player piano will be set up in the foyer, thus providing five distinct spaces for concerts, DJ sets, music performances and audiovisual installations for the audience to explore. 

The programme features artists from eleven nations and of diverse artistic backgrounds, including electronic musicians, bands, baroque and new music instrumentalists, improvisors, DJs and visual artists. Highlights include performances by Shackleton, members of Ensemble Modern, Rrose and SØS Gunver Ryberg. Several premieres will be performed, including commissioned works by Stefan Goldmann and KiNK. Further world and German premieres include works by Cory Arcangel, Elektro Guzzi & Margret Köll and Aura Satz.

A festival by Radialsystem V GmbH. 
Artistic director: Stefan Goldmann

Supported by Senatsverwaltung für Kultur und Europa Berlin. The installations by Niklas Goldbach are presented with the kind support of Villa Aurora & Thomas Mann House e.V.